Gucken.Co » Albrecht Schuch

15 Jahre

15 Jahre saß die einst als Musikwunderkind gefeierte Jenny (Hanna Herzsprung) wegen eines Mordes im Gefängnis. In einer christlichen Einrichtung wird sie nun auf dem Weg zurück ins normale Leben begleitet, arbeitet dabei als Putzkraft, sorgt immer wieder mit Wutausbrüchen für Aufsehen. Dann trifft sie einen alten Kollegen wieder, der sie bittet, sich erneut ans Klavier zu setzen. Sie soll den Flüchtling Omar (Hassan Akkouch) bei einer Castingshow begleiten. Zuerst lehnt Jenny brüsk ab, doch

Die stillen Trabanten

Christa (Martina Gedeck) ist Reinungskraft. Nacht für Nacht trifft sie sich in der Bahnhofskneipe am Gleis mit der Friseurin Birgitt (Nastassja Kinski). Sie haben sich mit ihrem wenig glanzvollen Alltag und der Einsamkeit weitgehend arrangiert und nutzen die Abende, um ihr Recht auf Nähe und Träume einzufordern. Während sich sein Kollege Hans (Peter Kurth) um eine Russenkaserne kümmert, sorgt Wachmann Erik (Charly Hübner) mit seinem Hund jede Nacht am Objekt 95 für Ordnung. Am Zaun des

Im Westen nichts Neues

Der Teenager Paul Bäumer (Felix Kammerer) und seine Freunde Albert (Aaron Hilmer) und Müller (Moritz Klaus) schreiben sich während des Ersten Weltkrieges freiwillig in die deutsche Armee ein und reiten auf einer Welle patriotischen Eifers, die sich schnell in Wohlgefallen auflöst. Ernüchtert und schockiert müssen sie feststellen, dass der Kampf um Deutschland keineswegs eine rein ehrenhafte Sache ist, sondern ein tödliches Gemetzel. Sobald sich die jungen Soldaten den brutalen Realitäten des

Lieber Thomas

Thomas Brasch (Albrecht Schuch) ist als deutsch-jüdischer Emigrant in England geboren, um Anfang der 1950er Jahre zusammen mit seiner Familie in die junge DDR überzusiedeln. Seinem Vater Horst (Jörg Schüttauf) ist es vor allem daran gelegen, den neuen deutschen Staat mitaufzubauen. Doch Thomas will sich lieber als Schriftsteller verwirklichen und entdeckt dabei sein Potenzial als poetischer Rebell. Schon sein allererstes Stück wird verboten und bald darauf verliert er auch seinen Platz an der

Schachnovelle

Die Neuverfilmung des gleichnamigen Werks von Stefan Zweig: Anwalt Dr. Josef Bartok wird von den Nationalsozialisten entführt, damit diese an die großen Vermögen kommen, die Bartok verwaltet. Als Bartok schweigt, sperren die Nazis ihn ein und lassen ihn ohne Kontakt oder Ablenkung vegetieren. Der gebildete Bartok ist kurz davor, psychisch gebrochen zu werden, da kommt er in einer List an ein Buch, in dem die Züge von Schachpartien festgehalten wurden. Aus Mangel an Alternativen verinnerlicht er