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Der Staat gegen Fritz Bauer

Zwölf Jahre nach Ende der NS-Zeit steht die Bundesrepublik auf noch jungen Beinen und die meisten Bürger wollen die Schrecken des Krieges und der Nazi-Herrschaft einfach nur abhaken und hinter sich lassen. Nicht so Generalstaatsanwalt Fritz Bauer (Burghart Klaußner), der sich der NS-Verbrechensaufklärung verschrieben hat und 1957 den entscheidenden Hinweis auf den Aufenthaltsort des früheren SS-Obersturmbannführers Adolf Eichmann bekommt. Bauer will Eichmann vor Gericht bringen, doch bei seinen

Ein Fest fürs Leben

Mittelpunkt ist eine Hochzeitsfeier in einer exklusiven Location mit genauso exklusiven Gästen mit noch exklusiveren Wünschen. Der Hochzeitsplaner Dieter (Christoph Maria Herbst) versucht mit der Hilfe von Fotografen, Sängern und einer Armee von Köchen und Kellnern es allen Recht zu machen. Mit diesem Auftrag will er seiner Karriere ein krönendes Ende gönnen, denn es reicht. Seine Kund*innen haben ihm über die Jahre die letzten Nerven geraubt. Doch dann kommt es auch noch zu einem Stromausfall,

Stasikomödie

Berlin in der Gegenwart: Der erfolgreiche Romanautor Ludger Fuchs (Jörg Schüttauf) beantragt auf Drängen seiner Familie Einsicht in seine Stasi-Akte und dabei handelt es sich um einen ordentlichen Wälzer, schließlich war Ludger damals ein Held im DDR-Widerstand, der von der Stasi genauestens beobachtet wurde. Doch seine Frau Corinna (Margarita Broich) wird misstrauisch, als sie einen zerrissenen Brief findet. Und tatsächlich sah die Wahrheit eigentlich ganz anders aus: Anfang der 1980er Jahre

Lieber Thomas

Thomas Brasch (Albrecht Schuch) ist als deutsch-jüdischer Emigrant in England geboren, um Anfang der 1950er Jahre zusammen mit seiner Familie in die junge DDR überzusiedeln. Seinem Vater Horst (Jörg Schüttauf) ist es vor allem daran gelegen, den neuen deutschen Staat mitaufzubauen. Doch Thomas will sich lieber als Schriftsteller verwirklichen und entdeckt dabei sein Potenzial als poetischer Rebell. Schon sein allererstes Stück wird verboten und bald darauf verliert er auch seinen Platz an der